Informativer Abend für Sozialkoordinatoren im Leovital
28. November 2011
Auf Einladung der NÖ Dorf- und Stadterneuerung in Kooperation mit der NÖ Landesakademie fand in der Wohnhausanlage Leovital in Leobersdorf ein Infoabend für sozial Interessierte statt.
Bürgermeister Anton Bosch organisierte eine spannende Führung durch das „Betreute Wohnen“, wo er seine Vorstellungen und Visionen durch 50 seniorengerechte Wohneinheiten für SeniorInnen seiner Gemeinde seit vier Jahren verwirklicht hat. „Es ist uns mit diesem offenen Haus gelungen, den Älteren einen ihnen würdigen Stellenwert in unserer Gesellschaft zu geben“, betonte Bürgermeister Bosch stolz.
„Wir brauchen Sie und hoffen, Sie durch die Vorträge des heutigen Abends mit dem Sozialthema anzustecken“, begrüßte Obfrau Maria Forstner die rund 50 TeilnehmerInnen. Mag.a Brigitte Karner informierte über das Weiterbildungsprogramm der NÖ Landesakademie für SozialkoordinatoInnen - derzeit laufen drei Lehrgänge in allen NÖ Regionen - und präsentierte die „Soziale Landkarte NÖ“ mit mittlerweile 15.000 sozialen Angeboten und Initiativen. „Nehmen Sie das kostenlose Weiterbildungsangebot des Landes NÖ wahr und registrieren Sie sich auf der NÖ Sozialdatenbank, unter: www.sozialprojekte.noe-lak.at“, so Brigitte Karner.
In einem kurzweiligen Referat über die demografische Entwicklung und ihre Herausforderungen im sozialen Bereich betonte Prof. Franz Kolland, dass in unserer Gesellschaft die positiven Aspekte des längeren Lebens leider nicht wahrgenommen werden. Jeder fürchtet Pflege, Betreuung und Demenz, dabei ist der Zuwachs an Leben ein Gewinn, den wir gestalten können. „Wir haben Potential für ein aktives Leben, eine späte Freiheit“, so Prof. Kolland.
Franz Gausterer informierte über die vielfältigen Aspekte der sozialen Dorferneuerung und motivierte zum freiwilligen Engagement. Edith Sommerauer beendete den Abend mit ihrem spannenden Erfahrungsbericht über ihre Tätigkeiten als Sozialkoordinatorin in Rabenstein an der Pielach. „Das Schöne an dieser Aufgabe ist, dass sich jeder nach seinen Interessen und Talenten in seiner Gemeinde einbringen kann, je nachdem wie viel man freiwillig geben will und kann,“ so Edith Sommerauer.
Bildverweis:
(v.l.n.r.): Maria Forstner (Obfrau NÖ Dorf- und Stadterneuerung), o. Prof. Dr. Franz Kolland (Universität Wien), Franz Gausterer (Büroleiter NÖ Dorf- und Stadterneuerung), Mag. Brigitte Karner, MAS (Teamleiterin NÖ Landesakademie), Edith Sommerauer (Sozialkoordinatorin Rabenstein/Pielach), Anton Bosch (Bürgermeister Leobersdorf)
© Gabriele Leostek, NÖN
