Niederösterreichische Landesakademie


 


 

Dezember 2011 - Familie

Das Thema des Monats Dezember lautet „Familie“

Wir haben das Thema „Familie“ ganz bewusst für den Dezember gewählt.

Der Dezember ist nämlich jene Zeit, in dem sich das Jahr dem Ende neigt und Weihnachten vor der Türe steht. Das Ende des Jahres ladet dazu ein, zurück zu blicken und ein wenig inne zu halten. Es ladet ein, sich darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist im Leben. Und was liegt da näher, als die eigene „Familie“.

Die Vorweihnachtszeit und die Weihnachtszeit ist auch jene Zeit, in der man sich Zeit für seine Lieben nimmt und in der man die eigenen vier Wände im Kreis der Familie genießt.

Wir wünschen allen BesucherInnen unserer Homepage
ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2012 !

10. NÖ Montessori Werkstatt ganz im Zeichen der Kreativität unserer Kinder

2011-12-14 7085  PRESSE NLK Reinberger

Bereits zum 10. Mal wird von der NÖ Landesakademie die NÖ Montessori Werkstatt in Emmersdorf an der Donau und Umgebung veranstaltet. Alle zwei Jahre treffen sich hier nationale und internationale Experten und behandeln in interessanten Vorträgen und Workshops die aktuellen Schwerpunktthemen. Vom 19. April bis zum 21. April 2012 dreht sich alles um das Thema „Das schöpferische Kind“. 
 
„Mir persönlich ist es ein großes Anliegen, dass Niederösterreichs Kinder in ihrer Individualität, in ihrer Vielfalt und in ihrer Kreativität sowohl in der familiären Umgebung als auch in externen Betreuungseinrichtungen gleichermaßen gefördert werden“, erklärt Familienlandesrätin Mag.a Barbara Schwarz.

Das Bemühen der NÖ Familienpolitik ist es, dass die Kinder in einem liebevollen, von gegenseitiger Wertschätzung geprägten Umfeld aufwachsen können. Und dieses Ziel ist auch die Grundidee von Maria Montessori: Kinder müssen die Chance haben, ihre Persönlichkeit, ihre Eigenständigkeit und ihr Selbstwertgefühl von sich aus zu entwickeln. „Ich freue mich daher sehr, dass wieder wichtige Anregungen und Erkenntnisse für Eltern, PädagogInnen, Kindergarten–PädagogInnen und interessierte Personen angeboten werden, wie die Kinder in ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung bestmöglich unterstützt werden können“, so Schwarz.

Das Angebot dieser dreitägigen Veranstaltung beinhaltet fünf Referate international renommierter Vortragender sowie über 60 interessante Fachseminare und aktive Workshops. Viele dieser kreativen Seminare werden in der freien Natur durchgeführt.

Die "Montessori Werkstatt" wird 2012 von der Ausstellung der Künstlerin Brigitta Knoll umrahmt. In einer Begleitausstellung gibt es in den Räumen der Volks- und Hauptschule Emmersdorf Bücher, Spielzeug und Montessori-Material für 2,5- bis 15-Jährige. Höhepunkt dieser "Montessori Werkstatt" ist eine Konzertveranstaltung von Harry Stojka.

Wer Interesse hat, kann sich ab jetzt bis zum 27. Februar 2012 anmelden und zwar per Mail unter: http://montessori.noe-lak.at. Nähere Infos gibt es auch unter: +43 2742 294 17421, Frau Katrin Piber.

Bildverweis:
(v.l.n.r.): Dr. Franz Xaver Kerschbaumer (Team Zukunft NÖ Landesakademie), Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz, Betül Sentepe, Johannes Willach, Dr. Christian Milota (Geschäftsführer NÖ Landesakademie)
© NLK Reinberger

20.600 LeserInnen stimmten für ihr Lieblingsbuch

2011-12-13 Preisübergabe Lieblingsbuch Presse 4273 NLK Filzwieser

Zeit Punkt Lesen konnte zwischen 15. Oktober und 15. November 2011 mehr als 20.600 LeserInnen dazu animieren, bei der Wahl zum Lieblingsbuch der NiederösterreicherInnen für ihre Buchfavoriten zu stimmen.

Die Wahlbeteiligung hat im vierten Jahr einen Rekordwert erreicht. Die flächendeckende Streuung der Stimmkarten über Kooperationspartner, Sammelboxen und den Postweg ebenso wie eine breit angelegte Social Media Kampagne trugen sicherlich ebenso zum Erfolg bei, wie die attraktiven Preise, die ausschließlich von Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden.

14.000 Volksschulkinder folgten dem Motto „Lesen. Stimmen. Gewinnen.“
Die jüngsten LeserInnen – Schülerinnen und Schüler aus niederösterreichischen Volksschulen – halten mit einem Stimmanteil von mehr als 14.000 rund zwei Drittel.
„Die Wahlbeteiligung der Volksschulkinder war heuer so hoch wie bisher noch nie. Das ist für Zeit Punkt Lesen ein eindeutiges Zeichen, dass unsere Leseaktionen positiv angenommen werden“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, Initiator von Zeit Punkt Lesen, über das Ergebnis der Aktion.

Als Buchfavoriten wurden vermehrt Werke niederösterreichischer SchriftstellerInnen genannt. Die meisten Stimmen in der Kategorie Kinderbuch erhielt „Das geraubte Lachen“ von Hermann Knapp. Die Kurzgeschichten „Eisbärenschritte. Die Kraft der Lösung steckt im Problem“ von Christoph Thoma behaupten den Titel im Bereich Belletristik.

Die Übergabe der Preise an die GewinnerInnen erfolgte persönlich durch Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Zeit Punkt Lesen
Zeit Punkt Lesen ist eine 2007 von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka ins Leben gerufene Initiative, die Kinder in ihrem Leselernprozess fördert und Jugendliche in ihrem Leseverhalten stärkt. Weiterführende Informationen unter: www.zeitpunktlesen.at

AKUTteam NÖ : Betreuung von Familien in Krisensituationen

Pressefoto AKUtteam 2

Täglich lesen wir in Zeitungen über Unfälle. Besonders groß ist die Betroffenheit, wenn dramatische Ereignisse unsere Familie treffen. Menschen, die vom plötzlichen Tod eines Familienangehörigen hören, sind meistens absolut hilflos und wissen nicht, was sie tun sollen. In solchen Situationen brauchen die Menschen Hilfe und Unterstützung.

Eine derartige Unterstützung bietet das AKUTteam Niederösterreich an. Nach der Ersthilfe in den ersten Minuten und Stunden, die meist durch die Einsatzorganisationen oder im Spital erfolgt, bietet das AKUTteam weitere Unterstützung in den darauffolgenden Tagen und Wochen an. Wenn Kinder betroffen sind, ist die Betreuung besonders sensibel zu machen.

Die Fachkräfte des AKUTteams helfen, für die Kinder die richtigen Worte zu finden, sie altersgerecht zu unterstützen und mit ihnen weitere Schritte so zu organisieren, dass die ganze Familie die traumatische Situation gut bewältigen kann.

Das AKUTteam NÖ wurde im Jahr 2011 bisher in 490 Akutfällen alarmiert und hat in diesen Fällen auch viele Familien unterstützt. Die Hilfe durch das AKUTteam kann auch noch in der ersten Zeit nach dem Ereignistag über Notruf 144 angefordert werden.

Positives und traditionelles Familienbild der Jugendlichen

Filzmaier


Das Klischee der gegen ihre Familie revoltierenden Jugendlichen ist falsch. Familie ist für junge Menschen ein ganz zentraler Lebensbereich.

Zu 90% ruft der Familienbegriff positive Assoziationen hervor. Drei Viertel der Jugendlichen möchten einmal eine eigene Familie gründen. Nur sechs Prozent der 14- bis 24-Jährigen schließen aus, Kinder zu wollen.
Zugleich haben Jugendliche ein traditionelles und konservatives Rollenverständnis.

Rund die Hälfte der Mädchen etwa sagt von sich, sie wären gerne Hausfrau, wenn der Partner genug verdiene.
Aber: Das alles gilt unabhängig vom Trauschein; Familie wird längst nicht immer automatisch mit Ehe gleichgesetzt.

(Peter Filzmaier ist Politikwissenschaftler an der Donau-Universität Krems und geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Strategieanalysen (ISA) in Wien)

Jugend sagt „Ja“ zur Familie

Pressefoto Malaffen-Club


Im Rahmen einer Studie wurden 800 Jugendliche im Alter  von 14 bis 24 Jahren über ihre Einstellung zur Familie befragt. Die Ergebnisse sind teilweise sehr interessant und überraschend:

Der Begriff „Familie“ ruft spontan fast ausschließlich positive Assoziationen hervor – Jugendliche verbinden damit Gefühle wie Zusammenhalt, Hilfe, Geborgenheit und daheim.



Rückhalt in der Familie:

  • 74% der Befragten wollen selbst einmal eine eigene Familie
  • 70% geben an, dass die eigenen Eltern für sie in schwierigen Zeiten ein starker Rückhalt sind

Wunsch nach Kindern:

  • 46% der Befragten möchten in jedem Fall eigene Kinder
  • 40% wissen es nicht
  • nur 6% schließen Kinder aus

Betreuung von Kindern:

Fast 80% der Befragten geben an dass Kinder bis drei Jahre hauptsächlich von den Eltern zuhause betreut werden sollten. Männer und Frauen unterscheiden sich in dieser Meinung praktisch nicht voneinander.

Die Betreuung von Drei- bis Sechsjährigen sehen 57% hauptsächlich in einem Kindergarten.
31% meinen allerdings auch hier, dass für die Betreuung hauptsächlich die Eltern zuhause zuständig sind.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie:

Für rund 60% der Befragten wäre Teilzeitarbeit zur Kinderbetreuung für eine gewisse Zeit vorstellbar. Bei Männern fehlt das Bewusstsein für diese Möglichkeit aber großteils, für rund die Hälfte ist Teilzeitarbeit aktuell nicht vorstellbar.

Traditionelle Rollenbilder finden sich übrigens auch bei den Jugendlichen: Wenn der Partner/die Partnerin genug verdient, dann wären 44% gerne Hausmann/Hausfrau.
Für Mädchen ist der Ausgleich zwischen Familie und Beruf wichtiger, Burschen bewerten beruflichen Erfolg höher.

Daraus lässt sich eindeutig ableiten, dass für die jungen Menschen von Heute die Gründung einer eigenen Familie sehr wichtig ist und, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein zentrales Thema dabei ist. Umso wichtiger ist Wahlfreiheit in der Familienpolitik: Es geht darum, Möglichkeiten für Familien zu schaffen und diese verstärkt aufzuzeigen, aber den Jugendlichen die Entscheidung, wie sie ihre Familie gestalten, selbst zu überlassen.

(Quelle Datensammlung über die Einstellungen Jugendlicher zum Thema Familie in Österreich für die NÖ Landesakademie von Univ.- Prof. Dr. Peter Filzmaier)

Sozialprojekt des Monats Dezember: "Sozialer Christbaum" der Dorferneuerung in St. Georgen am Ybbsfeld

Projekt Sozialer Christbaum y
Projekt Sozialer Christbaum X

Letztes Jahr, lange bevor die meisten an Advent und Weihnachten dachten, machte man sich in St. Georgen/Y. bereits Gedanken zu einem ganz speziellen Christbaum: Der Soziale Christbaum sollte beim Adventmarkt am 5. Dezember 2010 geschmückt werden.

So machten sich große und kleine Helfer des Christkindes daran - eigentlich Kinder und SeniorInnen - viele Lebkuchensterne für den Christbaum zu backen und zu verzieren. Die Volksschulkinder gestalteten zahlreiche Wunschzettel. Beim Adventmarkt selbst konnten Kinder ihre eigenen Buttons gestalten und auch ihre Wünsche an das Christkind aufschreiben.
Dabei stand aber nicht das "materielle" Geschenk im Mittelpunkt, sondern die Wünsche, die mit Geld nicht bezahlt werden können. Wünsche wie "Ich wünsche mir, dass mich keiner auslacht" waren hier ebenso zu finden wie "Ich wünsche mir, dass nicht gestritten wird". Die Kinder waren mit Feuereifer dabei, so mancher Erwachsene ließ sich von den Kindern anstecken und nahm dann auch den Stift zur Hand und verfasste seinen eigenen Wunsch. Auch der Nikolaus hängte seinen Wunschzettel auf den Christbaum.
Ziel der Arbeitsgruppe war es, den Fokus von materiellen Werten hin zu Überlegungen zu nachhaltigen, zwischenmenschlichen Werten zu lenken. Auch zahlreiche interessante Diskussionen beim Christbaum verfehlten nicht ihre Wirkung. Heuer hat der soziale Christbaum Pause.

Einfach mitmachen und eigene Projekte eintragen unter : www.sozialprojekte.noe-lak.at.