Niederösterreichische Landesakademie


 


 

Jänner 2012 - Gesundheit und Wohlbefinden

Gesundheit und Wohlbefinden ist das erste Thema im Neuen Jahr.

Wir haben dieses Thema sehr bewusst gewählt, weil der Beginn des Jahres immer die Zeit der guten Vorsätze ist. Nach den üppigen Weihnachtsfeiertagen ist es einfach leichter ein wenig auf die Gesundheit und das damit eng verbundene Wohlbefinden zu denken.
Lesen Sie in den kommenden Tagen und Wochen die Angebote und Anregungen der NÖ Landesakademie zu diesem Thema.

Ein Serviceangebot im Bereich Radiästhesie

2012-01-23 Radiästhesie

Im Serviceangebot der NÖ Landesakademie befindet sich das Europäische Zentrum für Umweltmedizin (EZU), das sich mit der wissenschaftlichen Erforschung des Einflusses von natürlichen und künstlich erzeugten Feldern auf die Gesundheit der Menschen, beschäftigt.
Durch Aufklärungsarbeit soll eine bewusste Lebensweise der Bevölkerung gefördert und damit das Wohlbefinden gesteigert werden.

Das angebotene Serviceangebot umfasst:

  • Vermittlung von Rutengehern zur Mutung von Häusern, Wohnungen, Schlaf- und Arbeitsplätzen, Grunstücksmutung und Brunnensuche.

Elektrosmog im Alltag – wie kann er verringert werden?

ezu

Im Rahmen von Vorträgen wird vom Europäischen Zentrum für Umweltmedizin der NÖ Landesakademie (EZU) beschrieben, wie man ein elektrosmogarmes Wohlfühlklima mit einfachen Mitteln umsetzen kann.

Das EZU führte Messungen in niederösterreichischen Haushalten durch und dabei stellte sich heraus, dass ein großer Teil des Elektrosmogs innerhalb des Hauses entsteht. In vielen Fällen lässt sich der hausgemachte Anteil mit einfachen Mitteln reduzieren. Aus Vorsorgegründen ist eine Reduktion auf ein Mindestmaß wünschenswert. Am Wichtigsten ist die Minimierung am Schlafplatz, weil man hier einerseits viel Zeit verbringt und andererseits sich der Körper nachts erholen soll.

Generell muss zwischen Feldern, die z.B. von elektrischen Geräten und Leitungen hervorgerufen werden (niederfrequente elektrische und magnetische Felder) und Feldern, die bei der Übertragung von Information über den Funkweg entstehen (hochfrequente elektromagnetische Wellen), unterschieden werden.

Niederfrequente elektrische Felder entstehen sobald ein elektrisches Gerät oder auch nur ein Verlängerungskabel angesteckt wird. Diese Felder lassen sich durch Abstecken oder Abstand halten deutlich reduzieren. Eine weitere Reduktionsmöglichkeit ist die Installation eines Netzabkopplers.
Niederfrequente magnetisches Felder entstehen sobald Strom durch einen Leiter fließ. Besonders hohe Felder entstehen durch Transformatoren. Eine Reduktion ist durch Abstecken und Abstand möglich. Speziell bei Transformatoren nimmt das Magnetfeld mit dem Abstand sehr stark ab.
Elektromagnetische Wellen werden im Haushalt in erster Linie durch DECT – Schnurlostelefone, WLAN-Sender und Handys verursacht. Zu beachten ist, dass WLAN Router und viele DECT – Schnurlostelefone immer senden. Man sollte diese Technologien wenn möglich nur durch schnurgebundene Alternativen ersetzen.

Eine Verminderung des Elektrosmogs lässt sich durch einfache Maßnahmen erzielen:

  • Ausstecken: unbenützte Elektrogeräte und -kabel ausstecken
  • Ausschalten: Geräte nicht im Stand-by-Betrieb laufen lassen
  • Abstand halten: Im Schlafbereich 1-2 m Abstand zu Elektrogeräten und Kabeln halten; Zählerkasten und Elektroboiler möglichst weit entfernt von Schlafräumen platzieren; Freisprecheinrichtung im Auto mit Außenantenne benutzen.
  • Alternativ telefonieren und im Internet surfen: Vorrangig auf leitungsgebundene Technologien zurückgreifen

AKUTteam NÖ

Pressefoto AKUTteam Krisenbewältigung

Gesundheit ist mehr als nur Abwesenheit von Krankheit. Die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden schließt heute mehr denn je auch die Unterstützung der psychischen und sozialen Komponenten der Gesundheit mit ein. Diskussionen über Sparpotentiale im Gesundheitswesen betreffen vorwiegend die medizinische Versorgung. Die Vernetzung der biopsychosozialen Prävention, Entwicklung und Bereithaltung passender Angebote, Qualitätssicherung und Evaluation sind wichtige Aufgaben um trotz Sparnotwendigkeit eine positive Weiterentwicklung gewährleisten zu können.

Das AKUTteam NÖ bietet Krisenintervention nach akuten traumatischen Ereignissen und ist als Schnittstelle der psychosozialen Versorgung ein wesentliches Präventionsangebot im Land Niederösterreich.

Neben der psychischen Unterstützung in der schwersten Zeit nach z.B. einem plötzlichen Todesfall, ist das Team auch fundiertes Bindeglied zu den sozialen Einrichtungen des Landes und hilft so Betroffenen, die ersten Hürden zu überwinden.

Das AKUTteam NÖ bietet auch rasche mobile Hilfe an Feiertagen und  Wochenenden für PatientInnen und Angehörige nach Absprache mit der Spitalspsychologie bei traumatischen Krisen. Im Sinne der Prävention hilft die Unterstützung des gesamten betroffenen Familiensystems, späte psychische Folgeerkrankungen hintanzuhalten.

Ein Präventionsangebot des AKUTteams NÖ zur Erhaltung von Gesundheit ist auch die Vereinbarung mit der Krankenhaus-Holding NÖ für die Betreuung von Krankenhauspersonal  nach traumatisierenden Ereignissen im Dienst. Der Umgang mit Leid und Tod ist für alle im Krankenhaus ein Stück Alltag, trotzdem zeigen Studien, dass schwere Schicksalsschläge oder einzelne besonders intensive Betreuungen oft Spuren beim Pflegepersonal und ÄrztInnen hinterlassen.

Schlafstörungen, emotionale Belastung, bis hin zu Erschöpfungszuständen oder Abwehr von Emotionen können langfristige Folgen sein. Eine rasche Entlastung, Unterstützung bei der Verarbeitung des Erlebten und Stärkung von Ressourcen  sind Möglichkeiten die Gesundheit zu erhalten. Jede/jeder HoldingmitarbeiterIn kann über 144 Notruf NÖ eine Betreuung vom AKUTteam NÖ anfordern.

Zeit als Schlüsselfaktor für Gesundheit und Wohlbefinden

Filzmaier

Das entscheidende Wort sowohl für die subjektive Zufriedenheit mit der eigenen Gesundheit und der heimischen Gesundheitsversorgung als auch für das persönliche Wohlbefinden lautet „Zeit“.
Einerseits wird bei ansonsten sehr hohen Zustimmungsraten zum österreichischen Gesundheitssystem als größtes Defizit das Gefühl beklagt, Wartezeiten wären zu lang und die Zeit für den einzelnen Patienten zu kurz.
Andererseits gilt Zeitwohlstand als immer wichtigerer Indikator für Lebensqualität. Unter Zeitwohlstand versteht man keinen materiellen Wert, sondern die Möglichkeit ausreichend Zeit für seine eigenen Bedürfnisse zu haben. Wir alle könnten also leicht etwas für unser Wohlbefinden tun …

(Peter Filzmaier ist Politikwissenschaftler an der Donau-Universität-Krems und
geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Strategieanalysen (ISA) in Wien)

Die Richtung stimmt in NÖ: 96% sind mit der Lebensqualität zufrieden

Meinungsbarometer Innen-klein 01

Ein aktuelles Meinungsbarometer der NÖ Landesakademie  stellt Niederösterreich ein überdurchschnittlich gutes Zeugnis aus. So sind 96% der NÖ Landesleute mit der Lebensqualität und den Lebensbedingungen in Niederösterreich zufrieden – nur 4 % sind eher weniger bzw. unzufrieden.

Interessant und ständig im Steigen verbunden ist auch die Heimatverbundenheit und das starke Landesbewusstsein der NiederösterreicherInnen. In Summe fühlen sich 91% der LandesbürgerInnen mit ihrem Heimatbundesland verbunden - davon sagen zwei Drittel (62%) sogar, dass sie sich mit Niederösterreich „sehr verbunden“ fühlen, ein weiteres Drittel (29%) fühlt sich mit seiner Heimat Niederösterreich „eher verbunden“.

Mit Niederösterreich verbindet die niederösterreichische Bevölkerung am stärksten die Begriffe:

  • 91% Lebensqualität
  • 87% Heimat
  • 79% kulturelle Vielfalt
  • 77% gesunde Umwelt

Dass in Niederösterreich die Richtung stimmt, beweist auch die Aussage von 67% der NiederösterreicherInnen, dass sich Niederösterreich besser entwickelt, als Österreich insgesamt. 

Für den Geschäftsführer der NÖ Landesakademie, Dr. Christian Milota ist klar, dass sich in diesen Ergebnissen die Kontinuität im Land wiederspiegelt, denn diese bestimmt die Entwicklung. Niederösterreichs Status als „aufstrebendes Bundesland“ zeigt sich vor allem auch darin, dass nur 6% der Landesbürger Niederösterreich als absteigendes Bundesland empfinden.

Wenig überraschend ist, dass 68% der NiederösterreicherInnen der Meinung sind, dass ihr Heimatland seine Interessen besser durchsetzen kann als andere Bundesländer. Bei der allgemeinen Entwicklung der Bundesländer sehen 70% der Befragten Niederösterreich als eher aufstrebend. Dahinter landet das Burgenland, dem immerhin 54% dieses Attribut zuschreiben. Schlusslicht ist Kärnten.

Interessant ist auch der Vergleich zwischen der Landesregierung und der Bundesregierung: 74% der Landesbürger sind mit der Arbeit von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und seinen Regierungsmitgliedern zufrieden, die Bundesregierung schneidet hier mit nur 28% sehr schlecht ab.

„Diese Ergebnisse zeigen ganz klar, dass die NiederösterreicherInnen mit ihrem Heimatbundesland und der Arbeit der Verantwortlichen für dieses Bundesland sehr zufrieden sind und dass der Weg und die Richtung stimmt“, so Milota.

Weitere Ergebnisse können Sie den folgenden Grafiken entnehmen.

Quelle: Studie zur Landesentwicklung gemeinsam mit Ecoquest Resarch & Consulting GmbH durchgeführt. (Sample: 1000 NiederösterreicherInnen)