Niederösterreichische Landesakademie


 


 

September 2011 - Schule & Bildung

Das Thema des Monats September 2011 ist „Schule & Bildung“ gewidmet.

So wird der September dazu genutzt, um die breite Angebotspalette der NÖ Landesakademie rund um dieses Thema zu präsentieren. Das beginnt bei der NÖ Sprachenoffensive, das geht über ein neues Projekt, das sich an besonders „leseschwache“ Jugendliche richtet, über ein neues Angebot zur Schulung unserer Sozialkoordinatoren, bis hin zu Expertentipps und Zahlen, Daten und Fakten zu diesem Thema. 

Sobotka bedankt sich mit einem iPad2 für ein kreatives Buch

2011-09-29 Md Bf2 Sobotka 7220 Presse

Die 17-jährige Victoria Schüttengruber aus Hollabrunn bekam von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka für ihren Beitrag zum Gewinnspiel „Macht dieses Buch fertig!“ ein iPad2 überreicht.

„Zeit Punkt Lesen konnte wieder einmal auf unkonventionelle Art auf das Thema Lesen aufmerksam machen. Bei der Aktion ‚Macht dieses Buch fertig!‘ wurde das Medium erlebbar, greifbar und damit auf andere Weise interessant“ betont Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka die Absicht dahinter.

„Diese Aktion war perfekt um sich in den Ferien kreativ ‚auszutoben‘. Endlich hatte man die Möglichkeit, in einem Buch seine eigenen Ideen umzusetzen und all jenes auszuprobieren, was sonst ‚strengstens verboten‘ ist. Im Mittelpunkt stand natürlich der Spaß. Gratulation zu dieser Ferienaktion!“, so die 17-jährige Victoria Schüttengruber.

„Macht dieses Buch fertig!“ Sommertour
Zeit Punkt Lesen verschenkte zwischen Juli und September 2011 im Zuge einer Bädertour einige Tausend Exemplare von „Mach dieses Buch fertig“.
Die Jugendlichen wurden eingeladen, ihr Buch auf ihre ganz persönliche Weise  fertigzumachen. Der schöpferischen Freiheit waren dabei keine Grenzen gesetzt. Die Bände konnten bemalt, verklebt, getränkt, besprungen, beschrieben, beschnitten, beworfen, geduscht, bekleckert oder verrissen werden.

Zeit Punkt Lesen
Zeit Punkt Lesen ist eine 2007 von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka ins Leben gerufene Initiative, die Kinder in ihrem Leselernprozess fördert und Jugendliche in ihrem Leseverhalten stärkt.
Weiterführende Infos unter: www.zeitpunktlesen.at

Bildverweis:
(v.l.n.r.): Gewinnerin Victoria Schüttengruber, LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, Dr. Petra Müller (Projektleitung Zeit Punkt Lesen)
© NLK Filzwieser

Der 26. September 2011 ist der „Europäische Tag der Sprachen“

sprachenoffensive

27.500 Schüler haben bereits von der NÖ Sprachenoffensive profitiert.

Am 26.9. wird vom Europarat der 10. Europäische Tag der Sprachen ausgerufen. Damit soll der „wirtschaftliche und soziale Mehrwert“ von Mehrsprachigkeit hervorgehoben werden. Der Europäische Tag der Sprachen steht im Zeichen des Lernens von Sprachen und soll auf die Bedeutung der Sprache hinweisen. Das Land Niederösterreich ist sich dieser Bedeutung voll und ganz bewusst und hat nicht zuletzt deshalb auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die NÖ Sprachenoffensive ins Leben gerufen.

Die NÖ Sprachenoffensive ist eine wirkliche Erfolgsgeschichte. Mittlerweile haben bereits 27.500 Schüler von dieser Offensive profitiert und eine unserer Nachbarsprachen erlernt.  Für die Schülerinnen heißt das größere Chancen und einen enormen Vorsprung im späteren Berufsleben. Es bedeutet aber auch, dass die „Grenzen in den Köpfen“ bei unseren Jugendlichen frühzeitig abgebaut werden und, dass ein Miteinander der verschiedenen Kulturen einfacher wird, denn die Sprache ist ein verbindendes Glied zwischen Menschen und Kulturen.

„Abenteuer Dachboden“ zieht nach 145 Aufführungen das letzte Mal den Vorhang hoch

2011-09-21 Abenteuer Dachboden Sobotka 4766  PRESSE

Das Musiktheaterstück »Abenteuer Dachboden« von Zeit Punkt Lesen, das mehr als 17.000 Volksschulkinder zwischen 6 und 10 Jahren zum Lesen verführt hat, wurde nach 145 Aufführungen im Heilpädagogischen Zentrum Hinterbrühl im Beisein von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka zum letzten Mal aufgeführt. „Mit dem Musiktheaterstück „Abenteuer Dachboden“ wollten wir den Kindern einmal mehr Lust aufs Lesen machen und ihnen zeigen, wie anregend Lesen für die eigene Fantasie sein kann“, so Sobotka.

Für 34.000 Kinderohren erklingt ein Buch
Der Dachboden war ein besonderer Ort: Es knarrte und es roch nach staubigen Truhen und rostigen Türen, die Welten mit längst vergessenen Dingen öffneten, wo alles lebendig, bunt und aufregend wurde.

Zeit Punkt Lesen
Zeit Punkt Lesen ist eine 2007 von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka ins Leben gerufene Initiative, die Kinder in ihrem Leselernprozess fördert und Jugendliche in ihrem Leseverhalten stärkt. Weiterführende Infos unter: www.zeitpunktlesen.at


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(v.l.n.r.): Leo der Hase und Paul Sieberer (Team Sieberer), Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, Prim. Univ. Doz. Dr. Johann Pidlich, Nathalie und Phillip (vorne)
© NLK Ernst Reinberger

Bildungsprogramme 2012 für Pflegeheime und Jugendheime erscheinen demnächst

Neue Bildungsprogramme für Heime

Die Bildungsprogramme 2012 für die Pflegeheime und die Jugendheime erscheinen Anfang Oktober 2011.
Der Sozial- und Gesundheitsbereich und im Jugendbereich unterliegt ständigen Veränderungen. Deshalb sind die MitarbeiterInnen sowohl in den Pflegeheimen, als auch in den Jugendheimen besonders gefordert. Denn sie sind es, die sich diesen Veränderungen und Entwicklungen in ihrer täglichen Arbeit anpassen müssen.
Für eine ständige Weiterbildung stellen wir seitens der NÖ Landesakademie die notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung, um die MitarbeiterInnen auf ihrem ganz persönlichen Weg des lebenslangen Lernens bestmöglich zu begleiten und unterstützen zu können.

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(v.l.n.r.): Dr. Christian Milota (Geschäftsführer der NÖ Landesakademie), Lisbeth Braun (Leitung Bildungsmanagement Heime NÖ Landesakademie)
© LAK

Bereits 29 Interkulturelle MitarbeiterInnen in NÖ Volksschulen aktiv

2011-09-13 IKM an VS Wilfing2

Integration wird in NÖ großgeschrieben.

Bereits 29 Interkulturelle MitarbeiterInnen sind mit September an den niederösterreichischen Volksschulen tätig. Die positiven Rückmeldungen von Gemeinden zum Pilotprojekt „Interkulturelle MitarbeiterInnen an Volksschulen“ haben das Land NÖ veranlasst, im August 2011 einen zweiten Lehrgang zu starten und damit den Weg frei für 17 zusätzliche Interkulturelle MitarbeiterInnen zu machen.  „Ziel des Landes NÖ ist es, Kindern mit Migrationshintergrund eine optimale Integration zu ermöglichen und den Lernerfolg und die Bildungschancen dieser Kinder zu erhöhen“, erklärt Bildungslandesrat Mag. Karl Wilfing.

Die Interkulturellen MitarbeiterInnen werden an der NÖ Landesakademie ausgebildet. Die Ausbildung besteht aus einem viersemestrigen Lehrgang und dem Praxiseinsatz an ausgewählten Volksschulen – sie umfasst 1600 Unterrichtseinheiten. Projektpartner ist die Pädagogische Hochschule NÖ, der Landesschulrat für NÖ, das AMS NÖ und der Europäische Sozialfonds. „Die sprachliche und soziokulturelle Vielfalt der Familien ist oft eine große Herausforderung für die Schulen“, so der Geschäftsführer der NÖ Landesakademie, Dr. Christian Milota.

Für Wilfing sind die Interkulturellen MitarbeiterInnen bereits jetzt zu einem nicht mehr weg zu denkenden Bestandteil im NÖ Bildungswesen geworden: „Sie sind für alle Kinder da und ihre Hauptaufgabe ist die Entwicklung Interkultureller Bildungsarbeit im Sinne aller Betroffenen. So sind die Interkulturellen MitarbeiterInnen nicht nur in der Schule aktiv, sondern stehen auch in engem Kontakt mit den Eltern mit Migrationshintergrund, damit es auch von zu Hause aus möglich ist, die Kinder bestmöglich zu unterstützen. Die Schule kann vieles für die Entwicklung eines Kindes beitragen, aber die Unterstützung und Mitwirkung der Eltern ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Bildungsarbeit“.

 „Alle Interkulturellen MitarbeiterInnen haben selbst Migrationshintergrund, oft haben sie in ihren Herkunftsländern im pädagogischen Bereich gearbeitet und verstehen daher ihren Job sehr gut. Ihr Wissen über die soziokulturellen Hintergründe sowie ihre Mehrsprachigkeit sind eine wichtige Bereicherung für die Schulen und Gemeinden“, ist Milota überzeugt.

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(v.l.n.r.): SALI Abdulraman, Gazmagomadova Marina, LR Mag. Karl Wilfing, Gazmagomadova Dhzamilya, Gazmagomadov Schamil, DI Anette Schawerda (Integrationsservice NÖ Landesakademie), Dr. Christian Milota (Geschäftsführer der NÖ Landesakademie)
© NLK Reinberger

Schulprojekt soll Kinder auf E–Smog sensibilisieren

Jugendliche gestalten eigene Präsentation

Neue Technologien sinnvoll und nicht gesundheitsschädigend einsetzen.

Das Europäische Zentrum für Umweltmedizin (EZU) und die NÖ Landesakademie bieten auf Initiative von Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka im Rahmen der „Gesunden Schule“ einen Workshop zum Thema „E-Smog“ für die 5. bis 9. Schulstufe an. Das Angebot findet so großen Anklang, dass es nun auch auf die 4. Volksschulklassen ausgeweitet wird.

Anhand eines Workshops werden SchülerInnen spielerisch an den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy sowie diversen anderen E–Smog verursachenden Geräten herangeführt. Es geht im Wesentlichen darum, diese Technologien sinnvoll einzusetzen, jedoch möglichen gesundheitlichen Risiken vorzubeugen. "Durch eigenständiges und praxisnahes Erarbeiten der verschiedenen Themen verstehen die Jugendlichen sehr schnell, welche Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf den menschlichen Organismen haben", meint Sobotka.

Bei den Fragen, die beantwortet werden sollen, geht es unter anderem um folgende:
1) Welchen Abstand sollen wir nachts während des Schlafens zu Handys, PCs und sonstigen E-Smog verursachenden Geräten in unserem Umfeld halten?
2) Dürfen wir alles glauben, was uns die Werbung über Handys & Co verspricht?
3) Wie verändert das Handy unser Kommunikationsverhalten – welche menschlichen Kontakte gehen verloren, kann es uns süchtig machen?
4) Welche Feldarten verbergen sich hinter dem Begriff E-Smog und wie kann man sich durch einfache Maßnahmen davor schützen?

Antworten auf diese und mehr Fragen werden gegeben und die SchülerInnen gestalten am Schluss des Workshops eine eigene Präsentation ihrer gewonnenen Erkenntnisse. "Die Mitarbeiter des Europäischen Zentrums für Umweltmedizin sind während der Projekttage vor Ort und unterstützen SchülerInnen sowie deren LehrerInnen bei der Projektarbeit", so Sobotka.

„An 15 Schulen in Niederösterreich wurde dieses Projekt bereits mit großem Erfolg durchgeführt. Die Jugendlichen sind gerade an diesem Thema sehr interessiert und sind sehr wohl dazu bereit, das Handy sinnvoll und nicht gesundheitsschädigend zu verwenden. Diese individuellen Vorsorgemaßnahmen sind umso wertvoller, als die WHO im Frühjahr 2011 die Mikrowellenstrahlen des Handys in Gefahrenstufe 2B (möglicherweise krebserregend), eingestuft hat“, erklärt der Geschäftsführer der NÖ Landesakademie, Dr. Christian Milota.

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Jugendliche gestalten eigene Präsentation
© EZU

SchülerInnen fit für den grenzüberschreitenden Arbeitsalltag

2011-09-13 8166 Gruppe Praktikanten Presse

15 SchülerInnen nahmen am Ferialpraktikum in Tschechien und der Slowakei teil.

Leben in Niederösterreich und arbeiten in Tschechien oder in der Slowakei – für 15 SchülerInnen war das mehrere Wochen lang eine völlig neue Erfahrung. Sie nahmen an einem Praktikum der NÖ Landesakademie teil und konnten so in den Arbeitsalltag unserer Nachbarn schnuppern.

Voller Motivation und neuer Eindrücke kamen die niederösterreichischen SchülerInnen von ihren Praktikumsstellen wieder zurück. „Das Praktikum im Nachbarland gibt SchülerInnen einen Einblick in den Arbeitsalltag. Sie können erleben, wie grenzüberschreitende Wirtschaftsbeziehungen funktionieren,“ betont LRin Mag.a Barbara Schwarz.

Die tschechischen und slowakischen Firmen, die die SchülerInnen aufgenommen haben, gaben sich viel Mühe, die Jugendlichen in die Arbeitsabläufe zu integrieren. Sie durften bei Kundengesprächen dabei sein oder administrative Tätigkeiten unterstützen. „Eine Schülerin hat ihre erste tschechische Rechnung geschrieben und war sehr stolz darauf, dass sie ihre Tschechischkenntnisse aus der NÖ Sprachenoffensive so gut anwenden konnte,“ verweist Geschäftsführer Dr. Christian Milota auf den unmittelbaren Praxisbezug. 

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(v.l.n.r.): Barbara Grill, Melanie Hirschmann, Christina Sainitzer, Yasmin Fessler, LRin Mag.a Barbara Schwarz, Melissa Geder, Nikolett Raidl (Regionaler Entwicklungsverband Industrieviertel), Annemarie Melnik, Alexander Melnik, Dr. Christian Milota (Geschäftsführer NÖ Landesakademie)
© NLK Johann Pfeiffer

Im 7. Schuljahr zum TALENTE CHECK!

© Dr. G. Schnabl

Begabungstest unterstützt bei der Wahl des Bildungs- und Berufsweges.

Als eine zusätzliche Orientierungshilfe für die Wahl des weiteren Bildungs- bzw. Berufsweges bietet das Land Niederösterreich seinen Schülerinnen und Schülern seit dem Schuljahr 2004/05 gegen Ende der Pflichtschulzeit flächendeckend einen kostenlosen Begabungstest an.

Bei dem von der NÖ Landesakademie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychologie der Universität Graz entwickelten TALENTE CHECK werden neben den klassischen kognitiven Begabungen (sprachliche, rechnerische und räumliche) mit der kreativen, der praktischen und der sozial-emotionalen auch Begabungen ermittelt, welche im schulischen Benotungssystem unzureichend bis gar nicht abgebildet werden. Diese „alternativen“ Begabungsdimensionen können weitere wichtige Hinweise für spätere mögliche Berufe geben.

In Kooperation mit dem Landesschulrat für Niederösterreich bietet die NÖ Landesakademie den TALENTE CHECK allen NÖ Hauptschulen und Gymnasien zur Durchführung in der zweiten Schuljahreshälfte in den dritten Klassen vor Ort an. Vorausgesetzt wird das Einverständnis der Eltern. Über 90% der Schulen nutzen jährlich diese Möglichkeit für ein zusätzliches Angebot zur Berufsorientierung. Rund 70% der Schülerinnen und Schüler des entsprechenden Jahrgangs erhalten dadurch zusätzliche Unterstützung bei der oft schwierigen Wahl des weiteren Bildungs- und Berufsweges.

Seit Bestehen des TALENTE CHECKs haben rund 79.000 Schülerinnen und Schüler ihr persönliches Begabungsprofil in Form einer graphischen Darstellung und einen schriftlichen Befund, in welchem die persönlichen Stärken explizit hervorgehoben sind, erhalten.

Teilnehmenden Schulen wird von der NÖ Landesakademie eine Broschüre zur Verfügung gestellt, die den Bildungs- und Laufbahnberatern als Stütze zur Beratung von Schülerinnen und Schülern unter Einbeziehung ihrer Testergebnisse dient.

Weitere Informationen zum TALENTE CHECK sind im Internet unter http://www.talentecheck.at abrufbar.

Bildverweis:
(v.l.n.r.): Dr. Christian Milota (Geschäftsführer NÖ Landesakademie), Mag.a Brigitte Karner (Leiterin Team Zukunft NÖ Landesakademie), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
© Dr. Gerhard Schnabl

„BLAU.GELBER.Elternpass“ an NÖ Volksschulen geht in das 2. Jahr

Pressefoto Blau Gelber E.Elternmappe

Der NÖ Elternbildungspass ist eine Initiative von Bildungslandesrat Mag. Karl Wilfing. Mit diesem Pass sollen die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und unterstützt werden.
Es ist wichtig die Erziehungsberechtigten zu unterstützen und ihnen das richtige Werkzeug zur Verfügung zu stellen, um den Anforderungen die täglich den Eltern gestellt werden, gerecht zu werden.

Die Elternbildung basiert unter anderem auf 4 Grundprizipien der UN – Kinderrechtskonvention:

1) Diskriminierungsverbot:
Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf – egal aus welchen Gründen (Hautfarbe, Herkunft, Sprache, Religion etc.) benachteiligt werden.
2) Vorrang dem Kindeswohl:
Bei Entscheidungen, die Kinder betreffen, muss das Wohl des Kindes ein vorrangiges Kriterium sein.
3) Entwicklung:
Alle Kinder haben ein Recht auf Leben, Existenzsicherung und bestmögliche Entfaltungsmöglichkeiten.
4) Beteiligung:
Kinder sollen bei Entscheidungen, die sie selbst betreffen, angemessen eingebunden werden und ihre Meinung äußern können.

Ziele der Elternbildung:

  • Stärkung der Erziehungskompetenz
  • Orientierungshilfe geben, um im erzieherischen Handeln sicher zu werden
  • Anregungen und Hilfestellungen geben, um Lösungen zu erarbeiten
  • Wissensvermittlung
  • Verstehen der unterschiedlichsten Erziehungsstile mit ihren Werten und Zielen
  • Austausch von Erfahrungen, etc.

    Im Jahr 2010 wurde der BLAU.GELBE.Elternpass als Pilotprojekt in jeder Bildungsregion an allen Volksschulen einer Kleinregion durchgeführt.
    Aufgrund des Erfolges – im Vorjahr wurden 135 Elternabende abgehalten, geht der Elternpass heuer in sein 2. Jahr. Die neuen Module beginnen im Oktober 2011.

DIE BOX – ein einzigartiges Lehrmittel soll Lust aufs Lesen machen

2011-09-06 Die Box Sobotka 6507 Presse

Im Rahmen eines Pressegespräches präsentierte Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute ein österreichweit einzigartiges Lehrmittel für leseschwache Menschen ab 16.
DIE BOX wurde von ZeitPunktLesen (= eine Initiative der NÖ Landesakademie) für die Basisbildung NÖ entwickelt und soll die Lust aufs Lesen wecken und zwar auf unkonventionelle und interessante Art und Weise. Und nicht nur aufs Lesen, sondern auch auf das Schreiben, Rechnen und den Umgang mit der EDV als grundlegende Fähigkeiten. Dass diese Initiative ganz besonders wichtig ist, beweisen Zahlen und Fakten. So gibt es alleine in Niederösterreich zwischen 60.000 und 120.000 Menschen, die nicht, nicht mehr oder fast nicht lesen können. Betroffen sind davon Personen jeden Alters und nicht nur Migranten, wie immer behauptet wird.

In Niederösterreich wollen wir im Rahmen von ZeitPunktLesen Initiativen, wie DIE BOX, diesem Trend entgegenwirken. Wir wissen von der PISA-Studie, aber auch von vielen Unternehmen, dass die Grundkenntnisse in Lesen, Schreiben, Rechnen und EDV in immer stärkerem Ausmaß fehlen. „Durch die Arbeit mit Lernbehelfen, wie DER BOX, sollen diese Fähigkeiten gestärkt werden und der Berufs(wieder)einstieg ermöglicht bzw. erleichtert werden“, so Sobotka.

Im Gegensatz dazu setzt Niederösterreich auf Leistung, Hilfe und Unterstützung für jene, die es brauchen: DIE BOX bietet genau diese Unterstützung und soll „Lust“ wecken, nicht „Frust“ verursachen. So sind die Materialien in DER BOX bedarfsorientiert und maßgeschneidert, kommunikationsfördernd und selbsterklärend – kurzweilig und unterhaltend. Mit dieser neuen Initiative wollen wir vor allem Jugendliche im Erlernen der Grundkenntnisse – Lesen, Schreiben, Rechnen und EDV – stärken und ihnen das Rüstzeug für ihre spätere berufliche Laufbahn mitgeben.

Bildverweis:
(v.l.n.r.):  GF Dipl.Päd. Ing. Hans Rupp, Christine Spindler (Projektleiterin Basisbildung NÖ), LSI Dipl.-HLFL-Ing. Karl Friewald (BHW-Landesvorsitzender), Barbara Dorrer (Inhaltliche Mitarbeit am Projekt DIE BOX), LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, Dr. Christian Milota (Geschäftsführer NÖ Landesakademie
© NLK Johann Pfeiffer

27.500 Schüler haben bereits von der NÖ Sprachenoffensive profitiert

2011-09-02 Neues Tschechisch Lehrbuch 2
2011-09-02 Neues Tschechisch Lehrbuch1

Neues Tschechisch – Lehrbuch vermittelt Spaß am Lernen.
Die NÖ Sprachenoffensive ist eine wirkliche Erfolgsgeschichte. Mittlerweile haben bereits 27.500 Schüler von dieser Offensive profitiert und eine unserer Nachbarsprachen erlernt.

Das neueste Produkt der NÖ Sprachenoffensive – ein Lehrbuch für den Tschechischunterricht an NÖ Schulen - konnten Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz und der Geschäftsführer der NÖ Landesakademie, Dr. Christian Milota, nun präsentieren.

„Das Lehrbuch, das jetzt ganz aktuell in das neue Schuljahr startet, vermittelt Tschechisch als moderne Fremdsprache. Die Schüler lernen nicht nur die Sprache unserer Nachbarn, sondern auch die Region und die Kultur kennen. Gerade für Schüler der Hauptschulen und Mittelschulen kann das im späteren beruflichen Umfeld einen klaren Wettbewerbsvorteil für die SchülerInnen bringen. Denn: Wer andere Sprachen spricht, hat die besseren Karten“, so Schwarz.

Das Lehrbuch wurde unter der Leitung des Sprach – Kompetenzzentrums der Landesakademie mit erfahrenen Tschechisch - LehrerInnen aus Niederösterreich entwickelt. Es vermittelt in 13 Lernsituationen Tschechisch nicht nur als Fremdsprache, sondern als aktive Nachbarsprache. Es baut grundlegende Vokabelkenntnisse auf und hilft die Grundlagen der tschechischen Grammatik auf einfache Art und Weise anzueignen, erklärt Schwarz.

„Im Rahmen unserer Sprachenoffensive legen wir aber auch großen Wert darauf, dass die Schüler ihre Nachbarn nicht nur in Form von Büchern, sondern auch in Wirklichkeit, also „hautnah“ kennenlernen. Deshalb besuchen die SchülerInnen in den meisten Schulen regelmäßig ihre Partnerschule oder arbeiten an gemeinsamen Projekten. „Wir erleben SchülerInnen, die keine Grenzen mehr in den Köpfen haben und offen auf andere zugehen“, sagt Milota.

Bildverweis:
(v.l.n.r.): Dr. Christian Milota (Geschäftsführer der NÖ Landesakademie), Viktoria und Florian Söllner, Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz
© NLK Filzwieser